Simdicted Mira

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I love to write Stories about my Sims. Soon I'll post also a story in english, so you don't have to translate the german parts for yourself. I hope you also like my Sims 3 pictures!

Frankie geht aufs Ganze – Kapitel 13 - Wenn Freundinnen einander wiedersehen

Frankie saß vor dem Fernseher und sah ihre Lieblingsfernsehsendung, während Ed ihr Lieblingsessen kochte. Er hatte sogar die Wohnung aufgeräumt und sich um den Haushalt gekümmert. Nach langer Zeit konnte sie wieder aufatmen…

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Jedenfalls nach außen hin. Innerlich war sie einfach zerissen - Sascha hatte sie wieder Dinge spüren lassen, an die sie im Leben nicht mehr geglaubt hätte. Er brachte sie zum Lachen und ihr Herz zum Klopfen…

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Sie starrte in die Leere. Ihr fiel ein altes Lied wieder ein… So you make me feel so brand new… Frankie summte die sanfte Melodie und spürte jede Vibration in ihrem Körper. Wann hatte sie das letzte Mal mit jemandem eng umschlungen getanzt? Geschmeidige Schritte, sanfte Berührungen, ein unschuldiges Augenklimpern - und diese Hitze im Körper…

„Essen ist fast fertig, Franka!“

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Ed hielt nichts von ihrem Spitznamen, er würde sie nicht fraulich genug darstellen lassen. Von Anfang an hatte er sie immer wie eine Frau behandeln wollen - seine Frau an seiner Seite. Sie dachte an die schönen Tage, an denen sie auf Partys gefeiert oder verrücktes getan hatten. Jetzt bestand ihr Leben daraus zu streiten und sich zu versöhnen. „Du scheinst entspannter zu sein, seitdem der neue Chef da ist. Respektiert er denn deine Arbeit?“ Sie nickte.

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„Ich habe ein paar Freiheiten mehr… Das beruhigt mich. Aber wahrscheinlich nur, bis Herr Vogels wieder da ist… Dann fängt der Horror wieder an.“

Frankie nahm den ersten Bissen, als Ed ihr begeistert von einem Festival erzählte. „Wie wäre es, du nimmst dir frei und wir beide fahren dort hin? So wie früher? Im Zelt mit den anderen! Ich nehme uns genügend Musik und Lebensmittel mit und wir beide verbringen Zeit miteinander, weit weg von der Wohnung und allem hier!“ Frankie ertappte sich dabei, wie sie auf Eds Lippen achtete und an Saschas dachte. „Ich muss schauen ob ich frei bekomme okay?“

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Er jubelte, zog sie zu sich und küsste sie. „Komm, ich lasse dir ein Schaumbad ein. Okay? Nur für dich, meine süße Maus!“ Frankie lächelte. „Ed, ich glaube, ich werde dich niemals verstehen.“ Ed sah sie überrascht und dann traurig an.

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„Ich habe meine Fehler… Riesige Fehler. Aber das erkenne ich in schlechten Zeiten nicht. Daran merke ich immer wieder, dass wir noch nicht an diesem In-guten-wie-in-schlechten-Zeiten-Punkt angekommen sind.“ Frankie erschrak und machte innerlich dicht. Dieser Punkt bedeutete… Heiraten. Aber zum Glück dachte er über so was nicht nach, wie er ihr gerade eben genau das bestätigt hatte. Heiraten… Dafür war sie viel zu jung.

Er ging mit ihr ins Bad und zog ihr langsam ihren Pulli aus, küsste ihren Hals. Sie genoss seine Küsse. Und sie wünschte sich, Saschas Bart würde sie am Hals kratzen und seine langen, schlanken Finger würden ihren Rücken entlang fahren… Diese grünen Augen, die ihren Körper einnahmen.

Sie öffnete ihr Haar und setzte sich in das warme Wasser. Spielte mit einer Seifenblase, die durch die Luft flog. So schnell zerplatzten Träume - obwohl sie in so vielen Farben schillerten.

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Ed gab ihr einen Kuss und ging ins Bett.

Nachdem Ed im Bett eingeschlafen war, tappste Frankie in den Keller und rief Mattéo an. Sie weinte. Mit jeder Zelle ihres Körpers hatte sie an einen anderen Mann gedacht. An einen Mann, den sie erst einige Wochen kannte. Einen Mann, der unnahbar schien und für sie absolut verboten war - besonders jetzt, da Ed sich so wunderbar um sie kümmerte.

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Mattéo war online. Sie rief ihn an und heulte. Jede einzelne bittere Träne trocknete auf ihrer Haut und bildete einen rauen Film, zog die Kälte an. „Wisch sie dir weg und lächle wieder, Frankie.“ Ihr Mund verformte sich zwar, aber ihr Blick blieb leer. Es war so kalt im Keller. Neben Reifen und zwischen Waschpulver und Müllsäcken zu sitzen verbesserte nicht ihre Laune.

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„Süße, sei mir nicht böse, aber du liebst Ed schon lange nicht mehr. Das merkst du doch selbst. Er ist vielleicht jetzt wieder lieb zu dir, aber in ein paar Tagen könnte das wieder anders aussehen. Der braucht eine alltägliche Frau - und du bist eben nicht alltäglich, sondern ein Bellini.“ Mattéo leerte eine Dose Bier. Kühles Bier, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Wieso nannte er ihr nur dieses Wort… „Was? Ein was? Egal… Aber… Ich liebe Ed… Noch irgendwie…“ Mattéo lächelte traurig, umkreiste sein Kinn mit den Fingern. „Nein Frankie. Schau doch mal - der erstbeste Mann kommt vorbei und du sehnst dich nach ihm, mit jeder Pore deines Körpers. Rede dir das nicht immer wieder ein mit Ed…“ Und dann tat sie es doch…

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„Kleines, dein blonder Kopf sehnt sich nach etwas neuem. Und nicht nach alltäglicher Pein… Du kannst mit 26 keine Hausfrau spielen. Das solltest du einfach nicht tun. Du solltest ausgehen, Spaß haben, dir den Kopf verdrehen lassen, so, wie es dieser… Typ eben gemacht hat. Aber die Sache mit Ed solltest du noch vorher beenden.“ Frankie drehte ihr gerötetes Gesicht weg. Er kannte ihre Gefühle… Selbst ihm war das schon einmal passiert. Sich verlieben, obwohl es verboten war… Nicht kriegen zu dürfen, was man eigentlich wollte. Sie gab ihm durch die Kamera einen Schmatzer, verabschiedete sich und legte auf.

Mattéo atmete schwer aus. Er hätte Frankie gern etwas ganz anderes geraten… Doch das stand nicht in seiner Macht. Er wusste, dass es ihr schlechter ging als sie jemals zugeben würde und dass sie es selbst erkennen musste.

Sein Hemd warf er einfach über den Stuhl, zog seine Joggingschuhe an und rannte zum Strand. Die salzige Luft gab ihm wieder die Luft zurück, die er zum Atmen brauchte. Eigentlich brauchte er etwas ganz anderes, doch das hatte er auf seinem Weg verloren… Immer schienen die Chancen aus seinen Händen zu gleiten, wie der warme Sand in der Mittagssonne.

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Warum konnte er sich nur am Meer ganz fühlen? Und doch beantwortete es keine Fragen. Er fühlte sich isoliert, als hätte er den perfekten Moment verpasst um sich zu greifen was er brauchte. Alte Filme zogen vor seinem inneren Auge vorbei…

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Wie gern hätte er ihr wenigstens ein einziges Mal gezeigt, wie befreiend es sein konnte, einfach nicht nachdenken zu müssen? Etwas riskieren, im Affekt leben, explodieren… In Extase nur noch diesen Moment genießen zu dürfen… Mattéo lächelte bei dem Gedanken an seine Träume.

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Und schloss sie ganz tief ein…

Am nächsten Morgen hatte Frankie einen Termin bei einer Platten- und Eventfirma in der Nähe. Die neue Partnerin musste mit ihr einige Layouts besprechen und Frankie war froh darüber, dass Sascha ihr dieses Treffen zutraute. Herr Vogels hätte sie nicht mal in die Nähe der Firma gelassen.

„Geh ganz locker und freundlich gekleidet dort hin. So laufen die alle dort rum, bis auf die Chefs. Frau Nette erwartet dich gleich um 9:20. Du kannst ruhig den Firmenwagen nehmen. Okay?“ Sascha lächelte sie mit seinem Drei-Gefahren-Lächeln an. Warum drei Gefahren? Frankie dachte nach, als sie im Auto fuhr. „Gefahr Nummer eins: Er will was von dir. Gefahr Nummer zwei: Er lächelt dich mit seinem unsterblichen Lächeln an. Und Gefahr Nummer drei: Du wirfst dich ihm an den Hals…“ Frankie sah sich im Rückspiegel an und sah schon wieder diese Sorgenfalte ihr Gesicht hoch huschen. „Verdammt Frankie… Was tust du nur?“ Ihr Gewissen fraß sie auf. Sie musste eine Lösung finden. Alles andere war unfair, allen gegenüber.

Sie betrat das Büro und staunte nicht schlecht. Es war modern und schön eingerichtet und die Sekretärin führte sie zu dem Büro von Frau Nette. Wahrscheinlich erwartete sie irgendein hohes Tier… Reich, schön, unabhängig, gut situiert.

Doch dann erblickte sie das rundliche und frische Gesicht von Marion. Marion, eine ihrer besten Freundinnen von früher… Als alles noch besser war, dachte Frankie in sich gekehrt. „Ist das denn möglich…? Marion?“ Marion sah vom Bildschirm hoch und strahlte Frankie an. „Frankie!“

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Sie umarmten einander stürmisch und Frankie hätte beinahe losgeweint. Endlich eine vertraute Seele, eine Freundin, die ihr nichts böses wollte. „Bist DU etwa Chefin hier oder wie soll ich das verstehen?“ Marions Lächeln war ansteckend - es versprach nur Gutes.

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Die beiden Frauen hatten damals gemeinsam eine Uni besucht - bis Frankie ihr Studium an den Nagel gehangen hatte. Es war nur für ein Semester gewesen - dann hatte sie nach Theos Tod abgebrochen. „Ich hörte schon davon, dass du wieder in deine alte Wohngegend zurück gegangen wärst - aber Chefin einer Plattenfirma? Wow!“

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„Es hat sich viel getan, seitdem ich vor 6 Jahren wieder hierher gezogen bin… Aber viel wichtiger: Was machst du hier in Appaloosa Plains? Gehört dir die Werbeagentur?“ Frankie schluckte schwer. Was sollte sie jetzt darauf antworten? Marion trug wunderschöne Sachen, sah gepflegt aus… Wie ein Model. Und sie selbst? Hatte ein altes Hemd und Turnschuhe an. Sie sehnte sich zurück in diese Zeit…

„Nein, ich bin angestellt… Ich bin wegen meinem Freund hierher gezogen und… Jetzt arbeite ich für Herrn Vogel und die VVH-Agentur…“ Die beiden plapperten und lachten gemeinsam über alte Zeiten. Marion versuchte, mehr über Frankie und ihre Beziehung herauszufinden, doch Frankie blockte ab. Wie peinlich es wäre, nach so vielen Jahren zugeben zu müssen, dass man im Leben versagt hatte…

Nach getaner Arbeit führte Marion Frankie zum Eingang, als Frankie plötzlich ihn sah. Was hatte er hier zu suchen? „Eric!“

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Marions glückliche Stimme rief seinen Namen und die beiden unterhielten sich über Belangloses. Frankie sah die Röte, die Marion ins Gesicht stieg - und auch er lächelte verschmitzt. Als hätten sie ein kleines Geheimnis… Die beiden hätten das Cover einer Frauenzeitschrift zieren können mit dem Titel: So macht man es richtig…

Das erinnerte sie an ihre Situation mit Sascha… Auch sie freute sich, ihn im Büro zu sehen… Hätte es aber niemals laut zugegeben. Seine Stimme beruhigte sie, die kräftigen Hände, die ihr auf die Schulter klopften und ihr Glückseligkeit brachten. Ihre Knie weich machten. Verdammt woran denke ich bloss?

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Sie verabschiedete sich schnell und rannte raus an die frische Luft. Warum konnte sie es nicht einfach rausschreien?

Sie brauchte ein neues Leben.

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