Simdicted Mira

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I love to write Stories about my Sims. Soon I'll post also a story in english, so you don't have to translate the german parts for yourself. I hope you also like my Sims 3 pictures!

Frankie geht aufs Ganze - Kapitel 14 - Sonne und Mond

Nach dem kuriosen Morgen bei Marion musste Frankie den ganzen Tag fleißig arbeiten. Zwischendurch sprachen sie auch noch Kolleginnen an, die ihre Arbeit auf sie abluden - von Sascha gab es keine Spur. Er hätte das nicht zugelassen… Doch sie traute sich noch nicht, allein etwas dagegen zu unternehmen.

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Frankie betrachtete das wunderschöne Foto von Marion - sie musste gar nichts an dem Bild retuschieren. Ein tolles Gesicht, ein liebevolles Lächeln… Oh wie sehr sie sich auch solche schönen Bilder wünschte…

Nach geschlagenen acht Stunden war sie noch immer nicht fertig, so dass sie Ed anrufen musste. „Hey… Es tut mir leid, ich schaffe es heute nicht nach Hause.“ Er reagierte nicht böse, im Gegenteil, er zeigte sogar Verständnis. „Aber du hast doch morgen frei, oder? Ich werde dir etwas vorkochen, damit du morgen den Tag komplett frei hast. Okay?“

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Sie biss sich leicht auf die Lippen - anscheinend war ihre Krise überstanden. Sie war innerlich noch skeptisch, aber gab Mattéo ausnahmsweise unrecht: So schnell durfte sie doch ihre Beziehung nicht aufgeben! Doch es gab ja seit einiger Zeit einen neuen Grund zur Krise… Und dieser Grund machte Frankie nervöser als es jede Prüfung in ihrem Leben hätte tun können.

Um 20:30 betrat Sascha mit einem Kaffee in der Hand ihr Büro. „Hey fleißiges Bienchen, klappt es? Entschuldige, ich habe dich hängen lassen. Doch der Außentermin war wirklich heftig und lang… Dafür haben wir einen neuen Kunden dazu gewonnen! Wie hat es bei dir funktioniert? War Frau Nette freundlich oder eine Schreckschraube?“ Sie lächelte. Wenn die anderen weg waren konnten sie frei reden. Heute trug Sascha wieder seine Mütze und ließ sie in seinen tiefen grünen Augen versinken…

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„Ja, alles super. Ich bin schon mit den Fotos durch, jetzt kann ich mit dem Layout anfangen… Und Marion ist ein Engel… So eine schöne und anmutige Frau…“ Frankie lächelte traurig, doch Sascha zwinkerte ihr zu. „Soso, anmutig… Da kenne ich noch eine… Wenn sie nicht gerade wegläuft und sogar vergisst ihren Schuh mit Telefonnummer zu hinterlassen.“, sagte Sascha kokett. Frankie grinste ihn nur an.

Dann verzog sich sein Gesicht und er beschwerte sich. „Komm schon, Pause ist angesagt! Du hast durchgearbeitet, wie ich gehört habe. Und wie ich sehe haben die anderen ihre ganze Arbeit hier abgeladen… Vor allem brauche ich mal ein paar Minuten mit einem netten Menschen um mich herum.“ Frankie fing an zu lachen - alles Ausreden! Sie wusste, was er wollte - und er zeigte es ihr selbstbewusst.

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Sie schüttelte den Kopf. „Ich mache das noch fertig, erst um 22 Uhr ist Pause angesagt, mein Lieber!“ Bei dem letzten Satz kam sie sich dumm vor. Mein. Mein Lieber. Mein Sascha. Meine Lippen die seine berühren. Sie versuchte, sich noch irgendwie aus dieser Situation zu retten, doch… Wollte sie das überhaupt?

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Sie verdrängte den Gedanken und er seufzte. „Dann machen wir das zusammen!“ Frankie schnaubte. „Ach, du warst doch auch den ganzen Tag unterwegs und-“ „KEINE Widerrede! Ich lasse dich nicht hängen.“, sagte er mit seiner charmanten Art, sie auf manche Dinge unterschwellig anzusprechen. Um zu sehen, wie sie reagierte. Doch während er sich einen Stuhl schnappte, sah sie nur schnell zum Monitor…

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Sie besprachen die Rahmenbedingungen des Auftrages und lachten viel zusammen, schon war es Mitternacht. In seiner Anwesenheit vergaß sie jegliches Zeitgefühl. Bis Sascha seine Hand auf ihrer platzierte und sachte anfing, sie zu streicheln. Sie sahen einander in die Augen, er schluckte und sie sah ihm an, dass auch er das wollte, wonach sie sich sehnte. „Jetzt hast du dir aber eine Pause verdient…“

Sie gingen auf den Balkon, er aß einen Apfel. Sein kräftiger Biss ließ den Saft an seiner Hand runter laufen, Frankie sah starr und versteift weg.

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Er war ein Adonis. Ein hocherotischer, besonderer, viel zu perfekter Mann. Wahrscheinlich sah sein zu Hause aus wie ein Schweinestall und seine Freundin musste auch den ganzen Tag seine Wäsche bügeln, damit er so aussehen konnte, wie er eben aussah. Oder er ließ sie ein Bad mit Milch für ihn vorbereiten, in dem er… Sie schüttelte sich. Hatte er überhaupt eine Freundin?

„Frankie, hörst du zu?“ „Was? Oh entschuldige, ich… Ich bin nur müde.“ Er lächelte sie an und wischte sich mit einem Taschentuch sorgfältig die Finger ab. „Herr Vogels unterschätzt dich, das weißt du hoffentlich… Du leistest gute Arbeit.“ Ein kleiner Fetzen des Apfels hing an seinen Lippen, er strich ihn weg.

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„Vielen Dank, Sascha. Das weiß ich sehr zu schätzen… Dass du so etwas sagst… ehrt mich. Ich gebe mein bestes… Jetzt… Habe ich ja wieder einen Grund.“ Er lächelte und stellte sich ganz nah zu ihr.

„So…? Einen Grund…“

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Dieser Satz war ein Fehler gewesen. Ein gewaltiger, mächtiger Fehler. Dieser Satz… hatte jetzt alles zwischen ihnen gebrochen, alle Grenzen. So leichtsinnig konnte man doch nicht sein? Mit diesem verdammten Drei-Gefahren-Lächeln grinste er sie an. Und sie würde sich nicht wehren können. Verdammt, sie wollte sich gar nicht mehr wehren. Einerseits. Andererseits war da dieses schlechte Gewissen, dass sie mit ihrem imaginären Halsband würgte.

Der Mond hing ganz hoch am Himmel und Saschas Gesicht sah so weich aus, seine Augen wirkten wie die eines Fabelwesens… So schön. „Meine Mutter, also als sie noch lebte, erzählte mir früher immer, dass die Sonne den Mond mal heiraten wollte. Da hat der Mond gelacht und gesagt: „Die Sonne soll ich heiraten? Die mag ich doch überhaupt nicht!“ Aber er wollte sie nicht kränken, also hat er ihr nur ausgerichtet, dass er darüber nachdenken würde.“

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Frankie lächelte - wie kam er jetzt darauf? Und wieso erzählte er ihr das? Doch sie hörte ihm gespannt zu. „Irgendwann wurde die Sonne eben ungeduldig - so ist das mit manchen Frauen. Sie hakte also nach und dann kam eine Nachricht zurück. Der Mond wolle sie nur heiraten, wenn sie eine Bedingung erfüllen könnte.“ Frankie sah ihn skeptisch an.

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„Lass mich raten, typisch Mann: Er hat sie reingelegt.“ Er lachte. „Die Sonne war sich ihrer Sache sicher, doch als der Mond im Osten ankam, war die Sonne noch im Westen. Und als der Mond im Westen ankam, war die Sonne ganz weit von ihm entfernt im Osten. So sehr die Sonne sich auch anstrengte: Es gelang ihr nicht, den Mond einzuholen. Und so rennt sie bis zum heutigen Tag immer noch hinter dem Mond her.“

Frankie lachte laut auf. „Haha, also hatte ich recht. Er hat sie reingelegt. Und das arme Ding rennt ihm immer noch hinterher.“ Sascha sah ihr tief in die Augen. „So ist das mit der Liebe… Manchmal rennt man Dingen hinterher, obwohl es andere gibt, die einen mehr lieben würden…“

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Seine Hand wanderte ihren Arm entlang, der schon die ganze Zeit über von ihm gestreichelt wurde. Frankie hatte das Prickeln unterdrücken wollen, doch es ging nicht. Es raubte ihr sprichwörtlich den Atem und sie zog den Bauch ein vor lauter Panik. Sie bekam eine Gänsehaut unter seinen Handgriffen… In ihr lief es gerade wie in einem Film ab - tausende von kleinen Gefühlsmännchen rannten panisch in einem eingeschlossenen Raum umher und die Sirene deutete das Ende der Welt an.

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Frankies Herz klopfte wie wild. Was tat sie hier eigentlich? Sie fühlte sich wie eine Marionette - welcher Depp zog die Fäden ihres Armes auf seine Schultern und drückte ihren Körper durch, seinem entgegen? Sie näherte sich ihm, roch sein Aftershave, spürte dieses Knistern, seinen Atem, verdammte scheiße, das geht doch nicht….

Doch Saschas Hände wanderten ihre Hüfte entlang hoch bis zu ihrer Taille, er kam ihrem Gesicht immer näher und ihre Lippen pochten heiß und sinnlich… Die Nacht drohte sie zu verschlingen…

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Zwei Zentimeter trennten sie. Zwei kleine Zentimeter… Sie sehnte sich nach dieser Sache, die zwei Zentimeter von ihr entfernt war.

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